Unser Kanton wächst rasant, doch unsere wertvollen Grünflächen und die biologische Vielfalt geraten dadurch immer stärker unter Druck. Die Hitzewellen diesen Sommer haben deutlich gezeigt, dass wir die rücksichtslose Beton-Politik dringend stoppen müssen. Wir von den Alternativen – die Grünen (ALG) kämpfen konsequent für den Schutz unserer Natur. Wir fordern mehr Grünflächen, konsequente Entsiegelungen und den Schutz unserer Naherholungsgebiete, damit auch die nächsten Generationen in Zug eine hervorragende Lebensqualität geniessen können. Gleichzeitig machen wir die Mobilität zukunftsfähig. Mit einem lückenlosen, sicheren Velowegnetz und einem stark ausgebauten, bezahlbaren öV. Packen wir die ökologische Wende jetzt gemeinsam an, statt weiter auf der Bremse zu stehen!
Für die ALG ist klar: Allen Menschen stehen dieselben rechte und Chancen zu, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität oder ihrer sexuellen Orientierung. Dafür setzen wir uns seit Jahrzehnten als Pionierpartei ein. Dennoch ist die Gleichstellung der Geschlechter noch immer nicht Realität geworden. Es gibt zahlreiche Diskriminierungen, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Zu viele Frauen sind immer noch Opfer von häuslicher oder sexualisierter Gewalt und Femizide sind leider immer noch an der Tagesordnung. Im Strafrecht kommt es bei schweren Straftaten wie Vergewaltigung immer noch zu geschlechtsspezifischen Diskriminierungen. Im Zuger Kantonsrat engagieren wir uns beispielsweise für eine Gleichstellungsfachstelle, der konsequenter Bekämpfung von Lohndiskriminierung und Massnahmen gegen häusliche Gewalt.
Zug hat die teuersten Wohnungen der Schweiz – das vertreibt jedes Jahr hunderte Zugerinnen und Zuger brutal aus ihrer Heimat. Wir kämpfen konsequent gegen diese unsoziale Verdrängung, es darf nicht sein, dass nur die Reichsten profitieren, während viele Zugerinnen und Zuger immer weniger Geld zum Leben haben oder gar wegziehen müssen. Statt immer neuer Luxus-Appartements und blindem Wirtschaftswachstum priorisieren wir konsequent Lösungen für Mittelstand. Konkret braucht es dafür die Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau und stärkere Kontrolle gegen renditegetrieben Luxussanierungen und Leerkündigungen. Wir wollen ein buntes durchmischtes Zug, das für alle bezahlbar bleibt.